Stil-Überblick
Der Architekt ist ein Stil mit vier Merkmalen: „Körper und Kopf laufen vom Morgen bis zum Mittag leichter an, und wer tagsüber eine Achse setzt, stabilisiert den Tag." „Wenn Termine und Kontakte sich erweitern, hebt sich die Stimmung und löst Stockungen im Alltag." „Wer eine Reihenfolge zum Zurückkehren hat, fühlt sich sicherer und kann auch wellenhafte Tage wieder aufrichten." „Wer den Alltag nach eigenen Maßgaben gestaltet, gewinnt Überzeugung und führt ihn länger fort." Diese vier Punkte wirken nicht getrennt, sondern gleichzeitig — daher ist es natürlich, dass es Tage gibt, an denen es klappt, und Tage, an denen es nicht klappt. Es ist kein Problem mangelnden Einsatzes, sondern eine Frage der Passung mit den Lebensbedingungen.
Wenn der Alltag gut ineinandergreift, entsteht bei diesem Typ das Gefühl: „Es läuft, ohne dass ich mich anstrenge." Greift es nicht ineinander, fühlt sich dasselbe Tun seltsam schwer an. Deshalb passt es besser, statt mit Willenskraft durchzubrechen, herauszufinden „was schwer war" und die Wochenplanung entsprechend anzupassen.
Das Leitwort, um das Leben des Architekten zu ordnen: vom Morgen bis zum Mittag eine Achse bauen und den Abend zur Erholung nutzen, irgendwo in der Woche einen Außenkontakt einbauen, um die Kulisse zu wechseln, eine Reihenfolge zum Zurückkehren festlegen, mit eigener Hand am Alltag arbeiten und ihn aufziehen. Du musst das nicht perfekt einhalten — wer es etwa die Hälfte der Woche bewusst hält, spürt schon einen klaren Unterschied.
Wichtig ist außerdem: Die Stärke des Architekten wirkt eher im Langstreckenlauf als im Sprint. Die Stärke besteht darin, das Leben nicht zerbrechen zu lassen und durchzuhalten, statt spektakuläre Ergebnisse zu liefern. Deshalb passt es zu diesem Stil, ohne Hast „Wege zurück an schweren Tagen" zu sammeln.





